Wieso weshalb warum?
Wieso – schreibe ich hier?
Ich schreibe schon seit langer, langer Zeit an einem, nein, eigentlich an mehreren Romanen. Hmmm stimmt auch nicht so richtig, eigentlich fange ich immer wieder an ein Buch einen Roman zu schreiben, bis mich dann irgendwie der Ehrgeiz verläßt. Und von all den Anfängen hat nie jemand etwas mitbekommen, denn keins dieser Werke ist jemals fertig geworden.
Weshalb – hier?
Doch jetzt will ich einfach meine Zeilen nicht mehr verstecken und vielleicht bekomme ich sogar Hilfe in Form von Kommentaren. Das Internet ist das Medium der größten Verbreitung und deshalb kann ich hier meine Gedankengänge loswerden. Man hat mir zwar gesagt, dass alles was öffentlich macht verbrannt sei, also nicht mehr auf Papier verwertbar, doch wenigstens kann ich das Wenige, was ich schreibe auch mal der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Warum – jetzt?
Parallel zu den hier veröffentlichten Zeilen schreibe ich natürlich noch an einem anderen Werk, dass ich vielleicht doch einmal Verlagen anbieten möchte. Doch zur Zeit fehlen mir einfach ein paar Kritiker, die meine Schreibweise beurteilen und ich mich dadurch verbessern kann. Deshalb jetzt und sofort meine ersten öffentlichen Zeilen.
- 1 Kommentar

So eine Frechheit!
Da wollte ich nur mal kurz vorbeischauen, wer denn der »Miniautor« ist, und dann sehe ich mich nach ein paar Zeilen plötzlich gezwungen, die restlichen Leseproben auch zu verschlingen! Ich habe doch meinen Vormittag ganz anders geplant!!!
Wirklich, eine interessante Idee und über die Art des Schreibens kann ich nichts Schlechtes sagen. Wobei das sicher auch immer ein wenig Geschmackssache ist. Aber es liest sich für mich einladend.
Der Gedanke, dass etwas »verbrannt« ist, nur weil es irgendwo im Netz bereits lesbar ist, ist nicht unbedingt richtig. Ich sage nur mal Cory Doctorow. Für einen Einsteiger ins Biz mag das zwar eher gelten, aber man kann ja seine Leseproben kurz halten. Und überhaupt, man muss nicht unbedingt einen Verlag haben. Es hängt davon ab, wieviel man selbst an Promotion hinbekommt und welche Ziele man verfolgt.
Also, unbedingt weiterschreiben und das Buch zuende bringen. Und die Leseproben vielleicht etwas verknappen…
Viele Grüße!
A. Felsenstein