Kapitel 1 – Tim

Provisorische Karte

4. Februar 2012

Meine Zeichenkünste sind leider nicht die Besten, deshalb habe ich mal versucht mit einem Karteneditor eine halbwegs akzeptable Karte zu bauen. Für mich selber war es wichtig, visuell zu sehen, ob die beschriebenen Wege meiner Protagonisten logisch sind und zusammenpassen. Die Karte ist natürlich künstlerisch nicht besonders schön, gibt aber zumindest mal einen Überblick.

Minikarte zum Roman

Kapitel 1 ist geschafft

31. Januar 2012

Endlich ist es geschafft! …

Das erste Kapitel meines Romans – Das geheimnisvolle Stein-Relikt – ist fertig und kann in einem Stück gelesen werden. Für diesen Zweck habe ich von den ganzen 30 DIN A4 Seiten eine PDF erstellt, die hier im Blog heruntergeladen werden kann. Reaktionen positiver wie auch negativer Natur sind erwünscht, denn nur so kann ich lernen ein gutes Buch zu schreiben, das gelesen werden will.

Kapitel 1 hier downloaden

Kleine Experimente

19. Januar 2012

Entgegen meines Temperaments versuchte ich mich zu zügeln und vorschnelle Handlungen zu unterlassen. Denn schon am nächsten Morgen begann wieder der normale Alltag und vorbei war es mit dem Kurzurlaub.

Statt vorschnell etwas Dummes zu machen und dabei vielleicht meine Arbeit zu verlieren, plante ich die große Expedition für den Sommerurlaub. In der Zwischenzeit überbrückte ich meinen Forscherdrang mit kleinen Experimenten auf der anderen Seite. So ermittelte ich zum Beispiel, dass ein kompletter Tag dort weniger Zeit in Anspruch nahm, als auf der Erde. Entsprechend mußte sich die andere Seite wesentlich schneller drehen als die Erde und brauchte für eine komplette Rotation nur ca. 22 Stunden. Auch gab es scheinbar dort drüben keinen magnetischen Pol, denn mein Kompass reagierte absolut nicht, egal in welche Richtung ich mich drehte. Aufgrund der wachsenden Erdbeeren, die in meinem eigenen Garten noch nicht einmal Blüten zeigten, waren wohl auch die Jahreszeiten völlig anders.
weiterlesen – › Kleine Experimente ‹

Möglichkeiten

18. Januar 2012

Mein Selbsttest war nicht ganz so ungefährlich verlaufen, wie ich mir das vorgestellt hatte, denn mein kleines Mißgeschick auf der Straße hätte auch ganz anders verlaufen können. Statt nur mal kurz die andere Seite zu besuchen um mehr über den Vorgang zu erfahren, hatte ich mich unnötig in Gefahr begeben und zusätzlich hatte ich andere Personen auf mich aufmerksam gemacht. Ausflüge dieser Art mußten unbedingt besser geplant und ausgeführt werden, um mich nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Doch erst einmal brauchte es mehr Informationen, damit ich wenigstens halbherzig dieses Phänomen akzeptieren zu können.

Ich setzte mich vor den Computer und tippte den Begriff »Parallelwelt« in eine Suchmaschine ein. Doch dieser Begriff tauchte zu über 90 Prozent nur in den Science Fiction Seiten auf, im wissenschaftlichen Bereich dagegen wurde zwar darüber diskutiert, doch hier wurde eine Parallelwelt eher als Hirngespinnst dargestellt. Nicht gerade etwas, was mir jetzt helfen würde.
weiterlesen – › Möglichkeiten ‹

Heimkehr

8. Januar 2012

Schon der Taxifahrer hatte mich argwöhnisch beäugt, aufgrund meiner stark verschmutzten Kleidung und hatte sich das Fahrgeld im Voraus geben lassen. Jetzt im Hotel wollte man sogar meinen Personalausweis sehen, da man mich augenscheinlich nicht kannte. Nachdem ich nun auch diese Hürde genommen hatte, konnte ich endlich aufs Zimmer und vor allem unter die Dusche. Eigentlich wollte ich mir noch ein großes Abendessen gönnen, doch nach dem Duschen legte ich mich aufs kurz mal aufs Bett und wachte in der gleichen Stellung am anderen Morgen auf. Die Uhr auf dem Nachttisch zeigte 6:35 Uhr, demnach hatte ich etwas mehr als 12 Stunden am Stück durchgeschlafen.

Stark verkatert schlurfte ich ins Badezimmer, duschte und rasierte mir den Dreitagebart aus dem Gesicht. Endlich erkannte ich auch wieder das Gesicht im Spiegel, das mir mit kleinen Äuglein entgegenblickte. Statt des großen Abendessens nahm ich nun ein wahrhaft formidables Frühstück zu mir, das alles beinhaltete, was das Buffet hergab. Zum Abschluß genehmigte ich mir noch einen Espresso und fühlte mich nun soweit gestärkt, dass ich die Heimreise antreten konnte, ohne mir zwischendurch noch einen Snack gönnen zu müssen.

Einzig ein kleiner Anflug von leichten Kopfschmerzen hinderte mich am Fröhlichsein. Mit meinen gepackten Taschen und dem Rucksack verließ ich, nachdem ich meinen Aufenhalt bezahlt hatte, das Hotel und trat die Heimfahrt an.

Erst jetzt während der ruhigen Autofahrt wurde mir so richtig bewusst, was ich da in den letzten Tagen so erlebt hatte und überlegte, ob ich das alles nicht nur geträumt hatte. Doch der bewusste Stein, die Erbeeren, die Erdbeerpflanze und meine total verdreckte Kleidung sprachen dagegen.

Nur, was hatte ich da wirklich erlebt?

Ich hatte Dinge und Landschaften gesehen, die es laut Landkarte eigentlich nicht gab oder die vorher nicht dagewesen waren. Vielleicht hatte ich mich auch nur derart verirrt, das ich einen großen Bogen gelaufen war und in einem Gebiet aufgetaucht bin, den ich mir vorher auf der Karte nicht betrachtet hatte. Dies alles würde ich Zuhause auf dem PC ersteinmal recherchieren, denn die Ungewißheit brannte wie Feuer. Und dann dieser komische Stein, der bei Berührung diese eigenartigen Schwindelgefühle bei mir auslöste und zudem dieses komische »plop« ertönen ließ. Wie paßte dieser ins Bild?

weiterlesen – › Heimkehr ‹

Nächste Einträge »

Social Widgets powered by AB-WebLog.com.