Mokabida – Das geheimnisvolle Steinrelikt Mokabida – The Mysterious Stone Relikt



Mokabida - Das geheimnisvolle Steinrelikt soll ein SF Roman werden, der sowohl auf der Erde als auch in einer parallelen Welt spielt. Zu Anfang ergeben sich zwei Handlungsstränge mit zwei völlig unterschiedlichen Personen. Auf der einen Seite beschreibt es die Geschichte von Tim Blumenthal, einem Versicherungsangestellten und Hobby Stein- und Fossiliensammler, auf der anderen Seite von Tanja Solter, einer Verkäuferin, die "eigentlich" ihren Urlaub richtig ausleben will bzw. wollte.

Beide Handlungsstränge erzählen parallel ihre Geschichte und laufen irgendwann einmal zusammen. Wobei es mir noch nicht ganz klar ist, ob beide Protagonisten sich treffen und gemeinsam die Handlung weiterführen oder ob sie sich nur treffen und dann einzeln ein eigenes Ende der Geschichte erzählen. Die Zukunft wird es zeigen ...

Mokabida – Kapitel 1 komplett

12. März 2012

Kapitel 1

Einleitung

Als ich den Stein aufhob machte es »plop«, fast wie eine kleine Verpuffung. Erschreckt zuckte ich zurück und hätte am liebsten das Ding gleich wieder auf den Boden zurückgepfeffert, denn mit solch einer Reaktion rechnet man doch nicht!

Das »Ding« in meiner Hand sah aus wie ein kleines Brikett für den Holzkohlen Grill, auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte, das jemand an diesem Ort grillen würde. Das eigenartige Teil hatte in etwa die gleiche Form und das Gewicht stimmte auch. Doch seine Oberfläche sah ganz anders aus und fühlte sich porös, aber samtig weich, fast lederartig an. Auf beiden Seiten dieses eigenartigen Fundstücks waren Kerben bzw. Mulden vorhanden, die eher nicht zu einem normalen Stein passten, da sie geometrisch gleich geformt waren. Ein schönes Stück, auch wenn ich nicht sagen konnte was es überhaupt darstellte. Statt eines Steins konnte es natürlich auch die Hinterlassenschaft eines Tieres sein das Eingetrocknet hier herum lag. Ich schnüffelte daran, doch es gab keinen derartigen Geruch ab.

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Nebenprojekt – Ein Leben mit Zukunft?

1. März 2012

Als kleines Nebenprojekt schreibe ich zur Zeit parallel an einem weiteren Online Roman um auf andere Gedanken zu kommen. Auch dieser Roman wird natürlich fiktiv sein, auch wenn der Inhalt viel mit dem heutigen Leben zu tun hat bzw. meinem Leben in manchen Situationen sehr ähnlich ist. Wen es interessiert, kann gerne einmal vorbeischauen unter http://leben.miniautor.de

Erste eigene Beute

26. Februar 2012

Statt noch lange darüber nachzudenken, ob die Viecher essbar waren oder nicht, tauchte Tanja das Netz ins Wasser und versuchte eins dieser Tiere dort hineinzubekommen. Auch wenn es bei der Menge im Wasser leicht aussah, irgendwie wollten diese Dinger nicht ins Netz schwimmen. Viel Zeit blieb ihr jetzt nicht mehr, denn die Fackel brannte immer weniger hell und würde vermutlich bald verlöschen. Ähnlich erging es jetzt Tanja, denn ihre sprichwörtliche Geduld verlosch zunehmend und deshalb nahm sie jetzt den Tötungsprügel Zuhilfe um mehr Macht ausüben zu können. Diese Taktik erwies sich als gelungen, denn schon nach ein paar Minuten schwamm ein Tier direkt in die Öffnung des Netzes und ein Stoß mit dem Stock am Schwanzende beförderte das Tier komplett hinein. Mit einem Freudeschrei hob sie das Netz aus dem Wasser und beobachtete das strampelnde Tier.

Doch was nun?

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Höhlenleben

9. Februar 2012

Tanja versuchte neben dem Ofen in der Höhle zu schlafen, doch ihre Gedanken an das Wesen und seine Ermordung ließ sie nicht mehr los. Gut, das Wesen war schon halb zerfallen und es gab auch keine Anzeichen, dass in letzter Zeit irgendwelche Artgenossen sich hier eingefunden hatten, doch wer konnte wissen ob nicht gleich morgen wieder ein neues Wesen hier einziehen wollte?

Zusätzlich plagte sie der harte Untergrund, der Gesäß und Rücken stark maltretierte und außerdem herrschte genau an dieser Stelle, an der sie jetzt saß ein starker Durchzug, fast so als wenn es noch einen weiteren Ausgang gäbe. Tanja stand auf und streckte sich, um der Steifheit entgegenzuwirken. Im letzten Schein des Feuers auf dem Ofen, sah sie an der hinteren Wand auf einem kleinen Absatz einen runden Krug, aus dem so etwas wie ein Docht herauslugte. Vom Ofen nahm sie den letzten brennenden Ast  und versuchte den Docht damit zu entzünden. Doch irgendwie war er entweder zu alt, zu nass oder aber es war nicht wirklich ein Docht, denn er wollte einfach nicht brennen. Einzig ein kleines Flämmchen war zu sehen und dieses verursachte nur ein starkes prasseln. Missmutig schaute sich Tanja das Spiel der Flamme an, denn der brennende Ast in ihrer Hand war längst erloschen, sodaß es keinen weiteren Versuch damit geben würde.

Die kleine Flamme tanzte auf dem Docht, wurde mal kleiner, dann wieder größer und nach einer gefühlten Viertelstunde wurde aus dem Flämmchen eine richtige Flamme, die schon nach kurzer Zeit den ganzen Raum erleuchtete.

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Provisorische Karte

4. Februar 2012

Meine Zeichenkünste sind leider nicht die Besten, deshalb habe ich mal versucht mit einem Karteneditor eine halbwegs akzeptable Karte zu bauen. Für mich selber war es wichtig, visuell zu sehen, ob die beschriebenen Wege meiner Protagonisten logisch sind und zusammenpassen. Die Karte ist natürlich künstlerisch nicht besonders schön, gibt aber zumindest mal einen Überblick.

Minikarte zum Roman

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